Busfahren in Guatemala
Welch ein Erlebnis...
02.02.2007 - 14.02.2007
25 °C
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The Big Trip 2007
on sabrinakam's travel map.
In unserem Lonely Planet (LP) Reiseführer wird immer wieder vor bewaffneten Raubüberfällen, Schändungen oder sogar Morden gewarnt, die in der Vergangenheit in Guatemala an Touristen vorgekommen sind. Allerdings wird sehr wenig darüber berichtet, dass das Busfahren in Guatemala eine heikle und in meinen Augen noch viel gefährlichere Angeglegenheit sein kann. Nach drei Jahren Mexiko haben Fredrik und ich schon so einiges miterlebt was die kaotische und halsbrecherische Fahrweise der Hispanoamerikaner anbelangt, doch die guatemaltekischen Busfahren der öffentlichen Busse schlagen alles. Die öffentlichen Busse werden hier übrigens unter den Touristen oder auch unserem LP Reiseführer "Chicken busses" genannt. Wir waren uns nicht so ganz sicher, ob es wegen der eventuellen Hühner war, die man im Bus transportiert, oder ob man sich wie ein Huhn auf der Stange fühlt, wenn man mit den Bussen fährt - man sitzt eng an eng, teilweise mit drei Personen in einem Zweiersitz und mit minimalem Platz für die Beine - oder ob man kein "Chicken" sein sollte, also im deutschen kein Weichei, wenn man mit den Bussen fahren will. Ehrlich gesagt kamen einem Schweissausbrüche und der Transport erinnerte mehr an eine Berg und Talbahnfahrt auf dem Bremer Freimarkt, der Mindener Messe oder dem Oktoberfest, als einer Busfahrt. Der einizige Unterschied war, dass man keine Sicherheitsgurte oder -stange hatte, die einen am richtigen Platz hielt. Ausser den öffentlichen Bussen, gibt es noch Touristen-Transporte in Minivans, die weniger an Berg und Talbahnfahren erinnerten, jedoch nicht mehr Platz für die Beine hatten. Logischerweise waren diese Transporte estwas teurer. Wir haben alle möglichen Transportmittel durchpropiert und, man kann von Glück sagen, alles gut überstanden.
Liebe Grüsse,
Sabrina
Posted by sabrinakam 18.02.2007 10:20 PM Archived in Transportation | Guatemala Comments (0)

