Bahía Drake
Nationalpark Corcovado
17.04.2007 - 20.04.2007
31 °C
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The Big Trip 2007
on sabrinakam's travel map.
Es fing alles schon fantastisch an. Die Reise bis zur Bahía (Bucht) Drake war traumhaft. Von San Jose bis nach Sierpe sind wir mit Bus gekommen, mit einmal Umsteigen, und von Sierpe sollte es dann mit Boot weitergehen. Wir waren so gegen 17.00 Uhr in Sierpe und uns wurde erzählt, dass leider kein Boot mehr bis nach Drake fahren würde. Wie durch einen Zufall und mit viel Glück haben wir dann aber doch noch jemanden gefunden, der uns bis nach Drake, direkt am Pazifik, fahren konnte. Die Fahrt hat etwas mehr als eine Stunde gedauert und die Umgebung war einfach traumhaft. Den grössten Teil der Strecke fährt man auf dem Río (Fluss) Sierpe und am Ende auf dem Pazifischem Meer. Das Flussufer wird von Mangrovenwäldern und Palmen umsäumt und wir hatten Glück, da gerade die Sonne am Horizont wunderschön unterging. Als wir dann in Drake waren haben wir uns in einer einfachen aber guten Behausung untergebracht.
Am folgenden Tag haben wir es erstmal ruhig angehen lassen. Wir haben nett gefrühstückt mit Ted aus Minnesota, unserem neuen Nachbarn, und haben dann auf einer kleinen Entdeckungstour zwei Hunde am Strand kennengelernt. Dort waren wir dann schön im Pazifik schwimmen und haben uns ein wenig in der Sonne geaalt. Später sind wir dann wieder zurück ins Dörfchen gewandert, um dort in den Hängematten weiter zu aalen, lesen, dösen, schlummern, mmmm…, wie schön. PURA VIDA, wie man so schön sagt in Costa Rica, DAS REINSTE LEBEN.
Am darauffolgenden Tag haben wir dann eine Tour in den Nationalpark Corcovado geplant, der angeblich einer der wohlbehaltensten Naturschutzparks Costa Ricas ist mit feuchtem Tropenwaldbestand. Erst sind wir mit dem Boot zur Rangerstation “Sirena” gefahren, die mitten im Naturschutzpark liegt. Von dort aus haben wir eine Tour mit fünf weiteren Leuten und einem Naturalisten durch den Dschungel gemacht. Das war echt klasse. Wir haben ganz viele Affen gesehen, Brüllaffen, Totenkopfaffen und noch eine andere Sorte, die mir jetzt aber nicht einfällt, Krokodile, Arakangas (Papageien), Spechte, Adler und noch viele andere Vögel. Das aufregenste war allerdings als wir auf einmal von etlichen Wildschweinen umzingelt waren. Laut unserem Guide waren es zwischen 40 und 50 Wildschweine und die sahen nicht unbedingt gutgelaunt aus. Die stanken extrem und haben uns immer nur doof angeguckt. Wir haben uns sehr ruhig verhalten, da diese Dinger auch recht aggresiv werden können. Wir hatten uns auch schon jeder einen Baum zum raufklettern ausgeguckt, falls es denn zum Angriff kommen sollte. Nach ungefähr 20 Minuten sind die Schweine allerdings wieder abgezogen und haben “nur” einen ekelhaften Gestank hinterlassen. Später haben wir dann unseren Guide gefragt, ob die Wildschweine normalerweise angreifen würden. Der meinte dann, eigentlich nur wenn sie in Gruppen zwischen 100 und 200 auftreten. Da waren wir ja angenehm froh, dass wir nur 50 der fiesen Schweine getroffen haben.
Auf unserem Rückweg von der Rangerstation bis nach Drake, wieder mit Boot, haben wir dann einige Delfine gesehen, die neben und vor dem Boot hergeschwommen sind. Das war klasse!! Wir haben sogar ein gutes Foto machen können.
Alles in allem, Drake und der Nationalpark Corcovado waren spitzenmässig. Wir haben es sehr genossen und können einen Besuch nur wärmstens empfehlen.
Viele liebe Grüsse,
Sabrina und Fredrik
PS: Wir haben wunderschöne Fotos von den Affen , Vögeln und Schweinen mit unserer grossen Kamera (mit Teleobjektiv) machen können, die uns aber leider samt Kamera in Panama City gestohlen wurden. Mehr dazu, seht ihr im folgendem Bericht.
PS: Die Fotos, die uns von der kleineren Kamera geblieben sind, könnt ihr hier sehen.
Posted by sabrinakam 24.04.2007 10:01 Archived in Backpacking | Costa Rica







